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Pädagogischer Ansatz

Kinder besitzen in ihrer Anlage Phantasie und eigene schöpferische Kräfte. Sie sind offen und neugierig. Sie lassen sich begeistern und haben Urvertrauen in das Gute. Sie haben einen ausgeprägten Drang zur Eigenaktivität, um dadurch Selbst – und Welterkenntnis aufzubauen und sind folglich Akteure der eigenen Entwicklung. Jedes Kind hat dabei seinen eigenen Rhythmus.

Die Kindheit ist eine wertvolle und entscheidende Phase im Leben eines Menschen und schafft unwiderrufliche Voraussetzungen für die Zukunft.

Wir nehmen die Kinder ernst und leben Partizipation. Partizipation ist in den Grundrechten verankerter Anspruch, entspricht zutiefst dem Bild Gottes in seiner uneingeschränkten Liebe zu uns Menschen und spricht dem einzelnen Kind die aktive Beteiligung seiner je eigenen sowie der gemeinsamen Angelegenheiten und Belange als Mitglied einer Gemeinschaft zu.

Partizipation ist für uns mehr als bloße Teilhabe. Durch das Klima und den Umgang mit den Kindern, Eltern, allen die bei uns ein und ausgehen und untereinander, ermöglichen wir, dass die Kinder sich als Experten in eigner Sache üben. Wir möchten, dass sie sich ernst genommen fühlen, unmittelbare Erfahrungen durch die Auswirkungen ihres Engagements machen und lernen, daraus resultierende Konsequenzen zu tragen. Die Kinder setzen sich in Beteiligungsprozessen mit ihren Wünschen und Bedürfnissen und denen anderer auseinander und gestalten gemeinsam tragfähige Lösungen. Dabei erleben sie eigene Grenzen und die Grenzen der Gemeinschaft. Demokratisches Denken und Handeln wird in partizipativen Prozessen fast „nebenbei“ mitgelernt und erlebt.

An dieser Stelle erhält unser pädagogischer Ansatz und die damit verbundene Zielsetzung auf der Grundlage des Leitbildes und der Qualitätspolitik des KTK-Bundesverbandes, im Rahmen der Bildungsvereinbarung des Landes Nordrhein-Westfalen seine Legitimation.

Für unsere pädagogische Arbeit bedeutet dies u.a.:

die Kinder in ihren gegenwärtigen Lebenssituationen und Bedürfnissen als Ausgangspunkt jeglichen Lernens zu stellen

die vorhandenen Fähigkeiten der Kinder, ihren Entwicklungsstand und ihre individuelle Situation, soweit wie möglich identitätsbildend zu berücksichtigen

der Partizipation der Kinder einen hohen Stellenwert einzuräumen und gemeinsam mit ihnen Entscheidungen zu treffen

die Umgebung der Kinder mit ihnen und für sie anregungsreich zu gestalten

die Kinder in besonderen Lebensumständen oder mit ungewöhnlichen Verhaltensweisen möglichst zu integrieren



Für uns als pädagogische Fachkräfte bedeutet dies:

uns als aufmerksame Beobachterinnen und Begleiterinnen in der Entwicklung der Kinder zu verstehen

die gesetzten Ziele stets zu überdenken, prozesshaft neu auszurichten und kontinuierlich zu verbessern

sich kontinuierlich fort - und weiterzubilden

die lebensbejahende Annahme Gottes lebendig und glaubhaft zu verwirklichen